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Ein Entfeuchter

 

 

 

 

 


   

 

Bereits in den 40er Jahren wurden Entfeuchter genutzt um Geräte vor Nebel und Einfrieren zu schützen. Seine Weiterentwicklung schützt heute diverse Flugzeuginstrumente.

  

 

Mit so einem Entfeuchter wird z.B. verhindert, dass Linsen beschlagen, Kurzschlüsse in elektrischen Verbindungen entstehen, bewegliche Teile (z.B. in einem Getriebe) kontaminiert werden oder dass sich Luftdruck aufbaut.

 

 

Dies wird erreicht, indem man präzisionsgeformte Balgventile zum Einsatz bringt. Die Ventile überwachen den Luftfluss und aktivieren ein Heizgerät, welches dabei hilft, die Feuchtigkeit, die im Trockengerät des Entfeuchters gesammelt wird, loszuwerden.

 

 

Galvanisch hergestellte Bälge haben den Vorteil, dass sie mit geringen Wandstärken produziert werden können, was sie sensibler gegenüber Luftdruckänderungen macht. Außerdem können sie mit geringen Fehlertolleranzen hergestellt werden.  

 

 

 

 

Druckreduktion am Start öffnet das Ventil eines Balges (1) um den Luftdruck im Instrument zu reduzieren und schließt das zweite Ventil um dort das Ansaugen zu verhindern. Der erste Balg schließt den Stromkreis (2) um einen Erhitzer (3) in feinkörnigem Silikongel (4) zu aktivieren. Die Hitze vergrößert die Poren und hilft dabei, das Gelbett von Feuchtigkeit zu befreien, welche durch die durchströmende Luft entsteht. Bei Druckausgleich schließt sich das erste Ventil und der Erhitzer wird abgeschaltet. Wenn Luft einströmt öffnet sich das zweite Ventil (5) und die Luft geht durch den Filter (6) zum trockenen Gelbett,

 

 

 

Referenzanwendungen